Ostwerk: auto.matic.music präsentiert Ellen Allien
Freitag, 16.4.2010 / 22.00 Uhr
Sie ist Label-Managerin, Produzentin, Modemacherin und vor allem DJane… und einer der „MUST SEE – Acts“ des MODULAR-Festivals. In Zusammenarbeit mit den Auto.Matic.Music Jungs ist es gelungen, die Ausnahme-Künstlerin ELLEN ALLIEN ins Ostwerk zu holen. Und keine Frage, wir befinden uns hier auf Weltklasse-Niveau in Sachen technoider Tanzmusik. Mit ihrem Label bpitch control feierte sie im letzten Jahr 10 jähriges Jubiläum und 2010 geht ihre eigene Fashion-Line an den Start.
Visuals: Sixt Sense! Prädikat: fett!

Kantine Schwimmbad: Yuksek
Samstag, 17.4.2010 / 22.00 Uhr
Zurzeit der wohl angesagteste Name in der elektronischen Musikszene der mit Justice wohl zur Speerspitze des French Electro 2.0 gehört! Nach großartigen Remixes für Prodigy, Moby, Gossip, Kaiser Chiefs, Lady Gaga oder Phoenix entstand sein hitstrotzenden Album „Away from the Sea“ in Zusammenarbeit mit Spank Rock, Amanda Blank oder Chromeo und bietet große Melodien, dicke Beats und knarzige Synthies. Peugeot hat ganz aktuell mit seinen Hit „Tonight“ jetzt auch den neuen Werbespot hinterlegt! Seine spektakulären Live-shows wurden schon vor hysterischen Publikum der größten Clubs und glänzenden Festivals Europas präsentiert. Der Dancefloorknaller wird der Kantine eine unvergessliche Tanznacht bescheren! Nicht nur für Fans von Kitsune, Ed Banger, Justice Digitalism, Daft Punk oder Boysnoize eine absolute Pflichtveranstaltung!

Kantine Flammensaal: Mono & Nikitamann
Donnerstag, 15.4.2010 / 20.00 Uhr
Mono & Nikitaman haben gute Chancen, sich die deutsche/österreichische Meisterschaft im Auftrittsfleiß zu sichern. Seit ihrem Zusammenschluss im Jahr 2004 bestreitet das Dancehall/Reggae-Duo buchstäblich Hunderte von Shows. Dazu zählen Auftritte bei den großen Reggae-Festivals wie dem Kölner Summerjam, aber auch Gigs mit ihrer Begleitband Royal Flash sowie Soundsystem-Shows. In Augsburg werden jetzt auch exklusiv neue Songs vom bald erscheinenden Album zu hören sein!
Weißes Lamm: Eight Legs
Freitag, 16.4.2010 / 21.00 Uhr
Wer aus Stratford-Upon-Avon stammt, hat bei der intellektuellen Elite von Indie-City schon mal einen Hinkelstein im Brett. Wieso? Ich sage nur: Shakespeare, oder für die nach dem Mauerfall Geborenen: Klaxons.
Aber Vorsicht, kommt den vier Freunden der Eight Legs lieber nicht mit irgendwelchen anderen Bands, und vor allem nicht: mit Bloc Party. „Ich bin überzeugter Gegner von Vergleichen“, erklärt Sänger Sam Jolly. „Denn ich bin der Meinung, wir klingen absolut einzigartig und nicht mal ansatzweise nach Razorlight oder Bloc Party, wie sich ein paar ganz Schlaue überlegt haben – faule Journalistenbande! Wenn man schon Referenzen herbeizitieren möchte, dann doch bitte Velvet Underground. Mit DENEN verglichen zu werden, das würde mir schmeicheln.“
Da hat sich der gute Sam natürlich die Rosine unter den Soundpartnern in crime rausgepickt, denn wer sich das Debütalbum der vier auf acht Beinen mal genauer anhört, dem wird Folgendes klar: Die Eight Legs haben gehörig Zeit und Arbeit in ihre elf Songs investiert und das ein oder andere Match ihrer Lieblingsmannschaft ? sausen lassen. So verpassten die Eight Legs ihrem Album unter der Regie von John Fortis (Art Brut) einen roughen Live-Anstrich und schmierten ihre über fünf gemeinsame Jahre aufgemöbelte Indie-Rock-Karre mit einer Tube Singalongs aus der Gegengeraden. Als Bonus parkten die vier Freizeitkellner noch einen kickenden Mix aus Pop, Punk und verschütteter Milch auf ihrem vor Spielfreude und jugendlichem Leichtsinn platzenden Debüt. Doch auch ernste Töne schlagen die vier Frühzwanziger an, zum Beispiel in der selbstreflexiven und auf Tiefe zielenden Ode an das „Searching For The Simple Life“, bei dem Sänger Sam Jolly die ganze Bandbreite seiner stimmlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen kann: „Wir schreiben Songs über die Dinge, die uns am meisten beschäftigen, oder uns emotional bewegen“, erklärt Jolly. „Das können fröhliche oder traurige Sachen sein, oder Dinge, die uns wütend machen und anpissen.“ Wie gut, dass die Jungs bei soviel thematischem Tiefgang nicht nur die gleichen musikalischen Vorliebe teilen, sondern auch in anderen Bereichen des Lebens weitestgehend identisch ticken. Kein Wunder, schließlich kennen sich Jack und Adam bereits aus dem Kindergarten, ersterer traf später in der Theater-AG auf Sänger Sam Jolly, „der zwar nicht so gut schauspielern kann wie ich, aber dafür besser singt“. Adam kann weder das eine noch das andere, aber dafür „kriegt er alle Mädchen“. Hätte schlimmer für ihn ausgehen können. Selbst wenn es heutzutage heißt, eine Band könne auch ohne Plattenvertrag auf eine halbwegs solide Karriere zusteuern, könnte die Geschichte, wie die Eight Legs ihren Deal an Land zogen, zur Blaupause für alle stilsicheren Nachwuchscombos werden: „Wir haben den Soundtrack für die Laufstegdarbietung der jüngsten Dior Homme-Sommerkollektion geschrieben“, erinnert sich Jack. „Diese Ehre wurde vor uns auch Bands wie den Rakes oder Razorlight zuteil – offensichtlich ist das ein ganz gutes Sprungbrett für Bands.“ Kein Zweifel: Kleider machen Leute.
PS: Nur Spinnen haben acht Beine.

Schwarzes Schaf: Frittenbude
Freitag, 16.4.2010 / 23.00 Uhr
Frittenbude. Elektropunk. Schlau, stylisch, und anstrengend. Keine introvertierte Adoleszenz aus dem vom Monitor spärlich erleuchteten Kämmerlein, sondern eine Liveband, die Songs schreibt und etwas zu sagen hat. Frittenbude macht Musik für die Gehirne und Tanzaparaturen der Hörer, mit einer ordentlichen Portion Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung rappt und punkt man sich über Techno und Elektro-Bounce. Die Kids lieben es sich irgendwo in den Texten wieder zu fi nden, und feiern sich und die Jungs, während Gestern, Heute und Morgen verschmelzen. Dort liegt auch immer wieder der Fokus, auf den dunklen Seiten der bunten Partys: künstlich wirkende Pandabären mit blutunterlaufenen Augen treffen auf wunderschön wunderbar verstörte Mädchen, die in voll pumpenden Nächten vor sich selbst weglaufen, das ewige Spiel der Partnersuche, das immer wieder spätestens beim anbrechenden Tageslicht der Realität scheitern muss.
Während weite Teile der deutschen Gesellschaft und insbesondere der Musiklandschaft sich selbst in den Schlaf wiegen, drehen drei vom Freistaat zur Unterdrückung ausgeschriebene Jungs und ihr Plüschteddy komplett durch und zeigen wo der Bartel seinen Most holt, während ihm in unerklärlicher und schier unerträglicher Art und Weise die Sonne aus dem Arsch scheint. Einschlafen mit Musik war gestern. Hier ist Popmusik für Heute mit Wachbleibgarantie. Gefallen will man damit nur dem der es sich gefallen lassen will, oder besser gesagt, demjenigen, der sich nicht zu fein ist, es sich gefallen zu lassen. Es geht um die Bewegung der Nacht, eine Kunst sich mit stroboartigem Augenzwinkern und nicht therapierbaren Anführungszeichen eine Schneise zu dreschen. Kein Spiegel unserer Zeit, vielmehr das Megaphon an deinem Ohr, die Faust im Getriebe, das Sandkorn im Auge, der kleine Teufel auf der Schulter des Engels auf der Schulter des Affens auf dem Rücken des Teufels im Genick der Gesellschaft.
Mahagoni Bar: Saint Pauli
Samstag, 17.4.2010 / 22.00 Uhr
Der Kenner spricht das eigentlich französisch aus und genau daher weht der Wind auch an der Waterkant: Max et Ralf alias Saint Pauli, fröhnen schon seit knapp zehn Jahren an ihrer Version von roh gefilterter Tanzmusik zwischen House, Elektro und Rock. Als “Saint Pauli” 2005 eigentlich noch völlig unbekannt beim Melt! Festival als Hamburger Daft Punk-Epigonen abgefeiert wurden, ahnte noch niemand, dass der Future Sound of Hamburg zwei Jahre später durch Acts wie Digitalism und Boyz Noize zu einem weltweiten Trademark-Sound wird. Saint Pauli sind zwar in erster Linie ein Live-Act, was sie im Jahr 2007 unter anderem im Berliner Vorzeige-Club RIO (R.i.P) eindrucksvoll demonstrierten, aber auch ihre DJ-Sets wie z.B. auf dem Electrosanne Festival 2008 und dem Fusion-Festival 2008 führten zum Kontrollverlust im Publikum. In der mahagoni bar werden sie beides verbinden und immer wieder live-sampels hinter dem dj-pult in die knarzzenden baässe einbauen.
be a killa neon pudel hamburg raver, damit es auch das Modular Festival es in die Kontrollverlust Liste schafft.

Kartenvorverkauf in allen POW WOWs in Augsburg.